Patellaluxation bei Hunden – unsere Erfahrung mit Lucy– LucyandFly
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Patellaluxation bei Hunden – unsere Erfahrung mit Lucy

Patellaluxation bei Hunden – unsere Erfahrung mit Lucy

Es war im Jahr 2018, als wir plötzlich bemerkten, dass unsere kleine Lucy nur noch auf drei Beinen lief. Ganz unvermittelt zog sie ihr linkes Hinterbein hoch, setzte es kurz auf und entlastete es dann wieder. Für uns war sofort spürbar, dass etwas nicht stimmte.

Nach dem Besuch beim Tierarzt kam die Diagnose: Patellaluxation Grad 3 am linken Bein und Grad 2 am rechten. Bis dahin hatten wir mit diesem Thema kaum Berührung gehabt. Von einem Moment auf den anderen standen wir vor Fragen, Sorgen und Entscheidungen, auf die uns niemand vorbereitet hatte.

Lucy wog damals kaum zwei Kilo. So klein, so zart – und dennoch war schnell klar, dass eine Operation notwendig sein würde. Diese Zeit war für uns emotional sehr belastend. Nicht nur wegen der Diagnose selbst, sondern auch wegen der Unsicherheit, wie Lucy alles überstehen und wie ihr Weg danach aussehen würde.

Die Operation verlief gut. Doch die Wochen danach forderten uns noch einmal auf eine ganz andere Weise. Lucy wollte ihr Bein zunächst kaum noch benutzen. Die Muskulatur hatte bereits abgebaut, und sie hatte sich daran gewöhnt, nur auf drei Beinen zu laufen. Es war schwer, das mit anzusehen. Gleichzeitig war genau in dieser Zeit Geduld, Ruhe und konsequente Begleitung besonders wichtig.

Vom Tierarzt haben wir damals einen Hinweis bekommen, der uns bis heute im Gedächtnis geblieben ist: Die Gelenke sollten in dieser Phase besonders gut vor Kälte, Nässe und Unterkühlung geschützt werden. Gerade in der Heilungszeit war das für Lucy ein wichtiger Teil unseres Alltags.

Ein kleiner Zufall wurde für uns schließlich zu einem echten Wendepunkt. Wir hatten noch einen Anzug mit Beinen zu Hause und wollten damit zunächst einfach nur verhindern, dass Lucy friert. Doch durch diesen Anzug konnte sie das operierte Bein nicht mehr dauerhaft entziehen. Sie begann, es wieder vorsichtig mitzubenutzen. Schritt für Schritt kam Bewegung zurück, und mit der Zeit auch wieder Muskulatur. Für Lucy war das ein wichtiger Teil ihres Weges zurück in mehr Stabilität.

Heute, viele Jahre später, läuft Lucy wieder stabil. Was geblieben ist, ist nicht nur die Erleichterung, sondern auch ein sehr tiefes Verständnis dafür, wie verletzlich kleine Hunde sein können – und wie wichtig Schutz, Geduld und genaue Beobachtung im Alltag sind.

Was wir aus dieser Zeit mitgenommen haben

Patellaluxation ist für uns kein abstraktes Thema. Wir kennen die Sorgen, die Unsicherheit und die vielen kleinen Entscheidungen, die plötzlich zum Alltag gehören.

Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, Veränderungen im Gangbild früh ernst zu nehmen und tierärztlich abklären zu lassen. Wir haben gelernt, wie viel Geduld ein Heilungsweg verlangen kann. Und wir haben gelernt, dass Schutz vor Kälte und Nässe gerade in sensiblen Phasen weit mehr sein kann als nur eine Frage des Komforts. Diese drei Punkte nennt euer bestehender Artikel bereits ausdrücklich als wichtigste Lernerfahrungen.

Warum wir diese Erfahrung teilen

Wir erzählen diese Geschichte nicht, um Angst zu machen. Wir erzählen sie, weil wir wissen, wie hilflos man sich in einem solchen Moment fühlen kann.

Wenn unser Weg mit Lucy anderen Hundemenschen hilft, Veränderungen früher wahrzunehmen, ihren Hund in einer schwierigen Zeit bewusster zu begleiten oder sich mit ihren Sorgen etwas weniger allein zu fühlen, dann hat diese Erfahrung einen Sinn. Die bestehende Fassung endet genau mit diesem Gedanken, anderen Hundemenschen Mut machen zu wollen.

Herzliche Grüße
Nataly von Lucy & Fly


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